Akne natürlich behandeln

Akne – das leidige Thema des häufigsten Hautproblems heutzutage. Ratschläge und Hausmittelchen, die dagegen helfen sollen, gibt es zu Hauf. Dennoch quälen sich noch unzählige Menschen damit herum. Besonders schlimm wird es, wenn man die Pubertätsgrenze schon weit überschritten hat und trotzdem noch die verpickelte Haut eines 15-Jährigen hat… man fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut, im wahrsten Sinne des Wortes.

Übrigens wird Schönheit unbewusst hauptsächlich über die Haut definiert. Eine große Nase, schmale Lippen oder kleine Augen sind kaum von Bedeutung, wenn man eine strahlende Haut hat. Umgekehrt scheinen leuchtende Augen, einer schöner Schmollmund oder die perfekte Stupsnase nicht mehr so hübsch, sobald das Hautbild unrein ist.

Auch MakeUp ist keine Dauerlösung: Man traut sich ohne es irgendwann nicht mehr vor die Tür, man kann dennoch immer sehen, dass die Haut uneben ist, es landet überall an den Klamotten und am Ende des Tages ist es meist schon so verwischt, dass die knallroten Pickel und Abszesse wieder durchschimmern.

Schöne Haut macht frei! Ich habe euch meine über die Jahre gesammelten Tipps zusammengestellt, die meinem Leid endlich ein Ende bereitet haben. Es ist übrigens NIE nur die EINE Sache, die man umsetzen muss, um die Akne in den Griff zu bekommen. Es ist der Mix aus allem!

  1. Nahrungsmittel, die Akne auslösen

Alles was den Darm reizt, bildet sich spätestens nach ein paar Tagen auf der Haut als Pickel, schmerzhafter Abszess oder Mitesser ab. Sehr häufige Lebensmittelauslöser sind dabei: Milchprodukte jeglicher Art, vor allem Milch selber. Auch Früchte wie Orangen und Ananas sind ganz vorne mit dabei. Kaffee führt ebenfalls häufig zu Akne und insgesamt fettiges Essen. Denn dies bedeutet auch eine fettige Haut, deren Poren verstopfen. Die Bakterien feiern eine Party und die Talgdrüsen entzünden sich. Beobachtet bewusst auf welche Nahrungsmittel IHR persönlich reagieren könntet und lasst sie weg. Lasst euren Darm zur Ruhe kommen und verbannt permanente Entzündungsursachen, wie zu viele Tierprodukte und Fertigessen. Nach einem Monat könnt ihr dann nach und nach einzelne Lebensmittel wieder einführen und schauen wie ihr darauf reagiert.

Quintessenz: Stellt eure Ernährung um. Am BESTEN: hauptsächlich pflanzlich, 2x pro Woche Fleisch und Fisch (wichtige Omega-3-Fettsäuren), wenig Öle stattdessen naturbelassene Fette (Avocado, Kokosöl, Nüsse, Hanf-, Chia- und Leinsamen) und kein Kaffee. Besonders bei hormoneller Akne sorgt Kaffee für zu hohe Level an Stresshormonen, was die Pickelbildung enorm fördert.

  1. Reinigung von innen und außen

Eine Heilerdemaske reinigt das Gesicht wunderbar. Einfach mein Rezept mit etwas Wasser anrühren und auf das Gesicht auftragen. Wenn es komplett getrocknet ist, behutsam abwaschen. Es hat einen tollen Peelingeffekt, reinigt die Haut, versorgt sie mit Mineralien und trocknet Pickel aus. Zusätzlich kann man einen Teelöffel täglich in Wasser rühren und das ganze trinken. Es reinigt den Darm und liefert dem Körper Mineralstoffe, die gut für die Haut sind.

  1. Hautpflege – keep it simple and natural

Das beste was ich hierzu je gefunden habe – und ich habe den ganzen Drogeriemarkt quer ausprobiert – ist: Apfelessig. Mein persönliches DIY Gesichtwasser könnt ihr im Handumdrehen selbst anmischen. Dann tragt es wie Gesichtwasser mit einem Wattepad aufs Gesicht auf. Ich habe es in einer kleinen Sprühflasche und benutze es jeden Abend und wenn ich das Gefühl habe mein Gesicht ist besonders entzündet oder fettig. Der pH-Wert und die Fermentationsbakterien des Essigs sind perfekt für die Hautflora! Abschminken und reinigen tue ich meine Haut mit der Ölreinigungsmethode. Und ansonsten tue ich NICHTS auf meine Haut, wirklich nichts. Vergesst bitte alle teueren „Wundermittelchen“. Ja, sie können für eine Zeit helfen, aber meistens nicht permanent oder nur unter starken Nebenwirkungen (Isoretinoin-Cremes oder Antibiotika…). Akne ist ein innerliches Problem, das sich äußerlich auf der Haut zeigt. Die Hautpflege kratzt nur an der Spitze des Eisbergs der eigentlichen Akneursachen. Habt also mehr euren Darm im Blick.

Für den akuten Pickelnotfall empfehle ich euch meinen 4 Schritte Notfallplan!

  1. Mitessern den Gar aus machen

Gegen Mitesser haben ich zwei Wunderwaffen: Zum einen ein Mikrofasertuch fürs Gesicht. Einfach mit Wasser nass machen, gut auswringen und über das Gesicht rubbeln. Es macht die Haut sogar richtig feinporig. Abends zum Abschminken verwende ich eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste. Sie säubert 6 mal besser als eine manuelle Reinigung und massiert gleichzeitig das Gesicht. Dadurch wird die Kollagenproduktion angeregt, was Falten vertreibt und vorbeugt. Außerdem fühlt es sich so entspannend an, damit sein Gesicht zu massieren. Ich liebe sie einfach!!

  1. Power-Smoothies für die Haut

Vegane Frucht- und Gemüse-Smoothies könnt ihr in allen Variationen machen, sie versorgen die Haut mit essentiellen Vitalstoffen. Mein persönliches Lieblingsrezept, mit der bisher durchschlagendsten Wirkung, findet ihr in meinem Blog-Artikel Power-Smoothie. Ein Geheimtipp ist es, 4 Esslöffel Kieselsäure pro Tag mit hineinzumischen. Sie enthält besonders viel Silicea, die Wunder wirkt für die Haut, aber auch für Nägel und Haare. Ihr könnt auch etwas Kurkuma (auch als Gelbwurz oder Turmeric bekannt) dazumischen. Es ist entzündungshemmend und lässt die Pickel schmelzen. Hier hat sich vor allem die sogenannte goldene Milch (am besten verwendet ihr hier statt Kuhmilch eine Pflanzenmilch) bewährt. Schmeckt fantastisch und ist durch und durch entzündungshemmend.

  1. Den Körper und Darm durchspülen

Wasser trinken ist wichtig. Wir haben es tausendmal gehört. Auch für unsere Haut ist es so, da das Wasser unseren Darm durchspült und die Körperzellen auffüllt. Gewöhnt es euch an als erstes morgens einen Liter Wasser zu trinken. Am besten fügt ihr noch einen Viertel Teelöffel Natron hinzu. Das stellt einen gesunden pH-Wert im chronisch übersäuerten Darm her und auch die Darmtätigkeit wird angeregt. Täglicher Stuhlgang trägt nämlich auch zu gesunder Haut bei. Weniger Gifte im Darm bedeutet weniger Entgiftung über die Haut!

Bonus: Vergesst NIE, wie wichtig euer mentales Wohlbefinden für euren Körper ist. Gute Beziehungen und Zufriedenheit im Leben, wirken sich auf unseren Darm und damit auf die Haut aus. Meine Tipps für gute Beziehungen und Zufriedenheit in euren Bedürfnissen findest du in meinem Artikel über Krisensichere und harmonische Beziehungen.

Ich hoffe meine Tipps werden euch hilfreich sein. Sie sind alle schon Jahre von mir erfolgreich getestet. Was mir hilft, muss nicht das gleiche für euch bedeuten. Lasst mich in den Kommentaren wissen, was euch bisher geholfen hat und welche meiner Tipps für euch funktioniert haben!

Un beso,

Gloria ❤

Hier habe ich euch all die Produkte zusammengestellt, die ich benutze. In vielen Drogerieläden findet ihr auch Alternativen dazu:

Mikrofasertuch

Gesichtsreinigungsbürste

Apfelessig

Heilerde

Kieselerde

Kurkuma

Natron

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